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 | | | | © Bild: Sylvio Krüger In: Pfarrbriefservice.de |
| | Fastenzeit 2026 – mich Befreien vom Alles-immer-haben-können | | | In diesem Jahr möchte ich mal wieder fasten. Nein, nicht so was wie „7 Wochen positiv denken“ oder „7 Wochen freundlich und empathisch sein“. Auch wenn ich diese Anregungen teilweise interessant finde, hab ich mir vorgenommen zu verzichten. |
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Worauf? – Ich versuche es ganz klassisch, auf Essen und Trinken. Für mich bedeutet dies, auf den täglichen süßen Nachtisch zu verzichten und auf das gelegentliche Glas Wein oder Sekt. Kann ich – in einer Überflussgesellschaft lebend – auf etwas verzichten, schaffe ich das? Muss ich alles haben und das sofort, einfach weil es „da“ ist: im Supermarkt, im Kühlschrank oder Vorrat? Oder weil ich in einem Land leben, wo es mehr als genug zu essen gibt?
Wahrscheinlich ist es gesundheitlich sogar förderlich, auf den Nachtisch und den Alkohol zu verzichten. Aber das ist für mich nicht der Grund des Fastens. Mir geht es darum herauszufinden, ob es mir gelingen wird. Wird sich nach einigen Wochen die Gewissheit einstellen, dass ich es „geschafft“ haben, mich unabhängiger vom Konsumieren, von den „süßen Verführungen“ zu machen? Ist es mir geglückt, ein wenig „freier“ zu leben? Ruhiger und weniger „getrieben“ vom Überangebot in einem der wohlhabendsten Länder der Erde?
Ich könnte auch etwas anderes wählen. Aber manche Idee, von der ich höre oder lese, passt für mich nicht: kein Handy – wie bin ich dann erreichbar? kein Auto – stelle ich Fahrten zu Besprechungen und Gesprächen ein? keine Auseinandersetzung – wie kann ich dann meine Vorstellungen und Werte vertreten?
Zu fasten, zu verzichten ist Umkehr – wenigstens für 7 Wochen. Aber zu merken, dass ich es – so hoffe ich – geschafft habe, kann mich stärken und mich auch in anderen Situationen ermutigt zu fragen: Muss das sein? Ist das wirklich wichtig? Bin ich auf der richtigen Spur?
Ob ich es schaffen werde? – Mir hilft dabei, dass andere auch verzichten. In diesem Jahr ist die Solidargemeinschaft besonders groß. Nicht nur die christliche Fastenzeit beginnt am 18. Februar, auch der muslimische Ramadan. Vielleicht sind Sie, bist du auf die eine oder andere Weise auch dabei? | | |
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 | | | | Herzliche Einladung! Alles wegen Eva? – Was geschah im Paradies? | | | Der Schöpfungsbericht im ersten Buch der Bibel berichtet von einer Frau namens Eva und von einem Mann, der die von der Frau angebotenen Früchte nimmt und ebenfalls isst. Die Früchte stammen von einem besonderen Baum, dessen Frucht zu essen verboten war, vom Baum der Erkenntnis.
Was hat das Essen der Früchte bewirkt? Was erkennen die Frau und der Mann? Was bedeutet es für mich, für uns als Menschen?
In einer besonderen Form, dem Bibliolog, beschäftigen sich die Teilnehmerinnen mit der Bibelstelle aus dem ersten Buch der Bibel. Der Bibliolog ermöglicht es, tief in biblische Geschichten einzutauchen – ohne theologisches Vorwissen. Der Bibeltext wird lebendig und eröffnet neue Sichtweisen.
Stefanie Müller, Bibliolog-Leiterin und Gemeindereferentin wird den Bibliolog leiten.
Das Angebot für Frauen findet am Samstag, 28. Februar 26, von 11.30 bis 16.00 Uhr im Pfarrheim in Monschau-Imgenbroich, Schulstr. 6, statt. Imbiss und Getränke gegen Selbstkosten/Spende, Teilnehmerinnen: 7 bis 16
Anmeldung bis spätestens Montag, 23. Februar 26 bei Frauenseelsorgerin Ida Prinz-Hochgürtel, Tel.: 02445-9501-50 oder Mail: ida.prinz-hochguertel@bistum-aachen.de | | |
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Gerne mache ich auf die Angebote der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Euskirchen aufmerksam:
Z.B. auf den Film „Maria Montessori“, der am Sonntag, 8. März 2026, um 19.00 Uhr in Zülpich, Römertherme, Museum für Badekultur gezeigt wird. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende zugunsten der Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen“ gebeten.
Auf die Ausstellungseröffnung „Ikonen des Möglichen“ im Rahmen der Verleihung des Margaretha-Linnery-Preises an die Frau des Jahres 2026, Monika Lauer. Die Eröffnung und Preisverleihung findet am Montag, 9. März 2026 im 15.00 Uhr im Foyer des Kreishauses statt. | | |
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Was andere Frauen im Bistum Aachen machen:
Einweihung des Maria von Magdala Leuchters in Mönchengladbach-Venn Sonntag, 19. Juli 2026, 10.30 Uhr
Ein leuchtendes Zeichen für Maria von Magdala
Die Aktion Apostelinnen-Leuchter ist eine Kooperation der Frauenseelsorge im Bistum Aachen und des kfd-Diözesanverbandes Aachen. Mit der Aktion wird die Bedeutung von Maria von Magdala als „Apostelin der Apostel“ sichtbar gemacht und ein Zeichen für Gleichberechtigung und Vielfalt in der Kirche gesetzt.
In einem diözesanweiten Wettbewerb wurde die Gemeinde St. Maria Empfängnis in Mönchengladbach-Venn als Projektstandort ausgewählt. Dort wird in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin ein individueller Leuchter gestaltet, der weibliche Nachfolge Jesu symbolisiert und in das Gemeindeleben eingebunden wird.
Herzliche Einladung zur Einweihung! | | | » Hier weitere Infos: | | |
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