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Förderprogramme und Handreichung:Energetische Maßnahmen in Kirchengemeinden

Die Kapelle Kronenburgerhütte im Pastoralen Raum Blankenheim / Dahlem
Datum:
Di. 10. März 2026
Von:
Abteilung Kommunikation

„Wenn es darum geht, Gottes Schöpfung zu beschützen, fängt dies in den Kirchengemeinden vor allem bei einem nachhaltigen Gebäudebetrieb an“, sagt Marie Vickus, Referentin für Energiemanagement im Bischöflichen Generalvikariat. Aktuell stehen für energetische Maßnahmen in Kirchengemeinden neben dem Energiefonds des Bistums Aachen auch die Programme „Klimaneutrale Pfarrheime und Gemeindezentren“ und „Alternative Temperierung von Kirchen“ zur Verfügung. Von letzterem hat die Kapelle Kronenburgerhütte im Pastoralen Raum Blankenheim / Dahlem profitiert. Bisher verfügte der Kirchenraum lediglich über eine kleine, frei im Raum stehende, Gasheizung mit einer Leistung von bis zu sechs Kilowatt. Dank des Förderprogramms wurde die Kapelle nun mittels Infrarot-Heizplatten auf eine Bauteiltemperierung umgestellt.

Die Förderprogramme sind zunächst weiter gültig sind. Im Zuge der Anpassung auf die neue Finanzierungssystematik werden sie ca. Mitte 2026 auf den aktuellen Stand der Technik angepasst. Die geförderten Positionen bleiben jedoch erhalten. Förderanträge werden also weiterhin entgegengenommen.

Und noch ein wichtiger Tipp für den Frühling: „Achten Sie darauf, keine warme, feuchte Frühlingsluft in die kalte Kirche zu leiten. Die Luft kann an kalten Kirchenwänden abkühlen und zu Feuchteproblemen und Schäden führen“, unterstreicht Marie Vickus. Weitere Informationen finden sich zudem auf dem Umweltportal des Bistums Aachen. Die neue Kategorie „Inspirieren lassen, aktiv werden und vernetzen“ bündelt Organisationen, Netzwerke, Veranstaltungen oder Aktionen zum kirchlichen Einsatz für die Schöpfung. Das reicht von Resilienzförderung im Nationalpark Eifel über das Klimafasten bis zu konkreten Schulungsangeboten der bischöflichen Akademie und für Engagierte in Kirchengemeinden.