Bischof Dr. Helmut Dieser sieht Visitation als Ort der Ermutigung und Stärkung :„Der Pastorale Raum Herzogenrath ist noch jung“

Mit einer gemeinsamen Messfeier unter Mitwirkung von Pfarrer Heinz Intrau und Pfarrer Dr. Guido Rodheudt in der Kirche St. Willibrord in Merkstein begann jetzt die Visitation von Bischof Dr. Helmut Dieser im Pastoralen Raum Herzogenrath. Die neue Seelsorgeeinheit in der Region Aachen-Land umfasst die Pfarreien St. Willibrord in Merkstein, Christus unser Friede in Kohlscheid, St. Josef in Straß und St. Gertrud in Herzogenrath. Sie alle wird Bischof Dieser in den kommenden Wochen besuchen.
Vieles ist Neuland
Pfarrer und Leiter des Pastoralen Raumes, Heinz Intrau, hieß Bischof Dieser im Namen der Gemeinden herzlich willkommen. „Der Pastorale Raum Herzogenrath ist noch jung. Vieles ist für uns Neuland, und wir können nicht auf lange Erfahrungen zurückgreifen. Wir müssen uns einspielen, manches überdenken und anderes ausprobieren. Wir sind gemeinsam auf dem Weg – suchend, lernend, manchmal zögernd“, sagte Intrau in seiner Begrüßung und beschrieb damit die neue Zusammenarbeit. Bischof Dr. Helmut Dieser betonte, dass die Eucharistiefeier das verbindende Fundament sei, um neuen Herausforderungen zu begegnen. „Ich freue mich darauf, zu erleben, was hier im Pastoralen Raum lebendig ist“, sagte er. Ziel der Begegnungen ist es, trotz Ängsten hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft zu blicken.
Gemeinsam ins Gespräch kommen
In seiner Predigt erklärte Bischof Dr. Helmut Dieser, er wolle die Christinnen und Christen in Herzogenrath bestärken, loben, ermutigen und trösten. Er möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen: Wo sind wir als Kirche gefangen in alten Bildern? Wo haben wir noch keinen Mut für Neues? Wer hat gute Ideen, die miteinander geteilt werden können, damit mit Gottes Hilfe Neues wird? Welche Aufgaben für die Gesellschaft, für die Armen, für das Gemeinwohl erkennen wir heute, die an uns liegen, dass wir sie verkünden und tun?
In gemeinsamer Verantwortung vorwärts gehen
Frühere Verhältnisse ließen sich weder in Gesellschaft noch in Kirche wiederherstellen. Der Weg gehe nicht rückwärts, sondern nur gemeinsam, in großer Verantwortungsübernahme und im Rundumblick statt in enger Parteilichkeit vorwärts. „In der Kirche aber mit einer besonderen Verheißung: Gott selbst fordert uns dazu auf und schenkt Gelingen! Darauf dürfen wir uns stützen, ja verlassen!“, ermutigte er. Der Heilige Geist, die Heilige Schrift und die Glaubenstradition der Kirche dienen als Kompass, um die Zeichen der Zeit zu erkennen und geistlich zu deuten. Die Vorbereitung der Visitation führte dazu, dass die Verantwortlichen im Pastoralen Raum sich intensiv austauschten und regelmäßige Treffen vereinbarten, berichtet Pastoralreferent Klaus Aldenhoven. Er arbeitet gemeinsam mit Gemeindereferent Mario Hellebrandt, Verwaltungsleiterin Andrea Lux-Jumpertz, Herbert Naurath vom Rat des Pastoralen Raumes und Pfarrer Heinz Intrau an der Leitung des Pastoralen Raumes mit