Musikdrama zur Fastenzeit:Bachs Johannespassion im Dom

Unmittelbar nach seiner Anstellung als Leipziger Thomaskantor schuf Johann Sebastian Bach für die Karwoche des Jahres 1724 mit der Johannespassion eines seiner packendsten Werke: ein musikalisches Drama voller Spannung, großer Gefühle und eindringlicher Bilder. In bewegten Chorszenen und berührenden Arien erzählt die Musik die letzten Tage im Leben Jesu nach dem Johannesevangelium – eindrucksvoll, direkt und bis heute berührend. Kaum ein anderes Werk Bachs kommt dem Theater so nahe wie diese leidenschaftliche Komposition.
Innig-besinnliche Choräle sind in das Passionsgeschehen ebenso verwoben wie eindringliche Arien, die die biblischen Texte kommentieren und deuten. Zu erleben ist die Johannes-Passion am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr im Aachener Dom.
Es musizieren der Aachener Domchor und das Barockensemble Concert Royal Köln. Die Solopartien übernehmen Melanie Spitau (Sopran), Hanna Schäfer (Alt), Lars Tappert (Tenor) sowie die Bassisten Hagen-Goar Bornmann (Pilatus, Arien) und Richard Logiewa (Christusworte). Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Domkapellmeister Felix Heitmann. Das Konzert ist Teil der geistlichen Angebote des Domkapitels in der Fastenzeit.
Karten zum Preis von 10 bis 25 Euro sind ab sofort über die Webseite der Aachener Dommusik erhältlich.