Ordenstag 2026 in Kevelaer:Ein Tag des Glaubens und der Gemeinschaft
Der Tag begann am Vormittag mit einem feierlichen Pontifikalamt um 10:00 Uhr in der Basilika. Als Zelebrant führte Weihbischof Borsch durch die Liturgie, die den würdigen und spirituellen Rahmen für das Treffen der Ordensgemeinschaften bildete. Die festliche Atmosphäre spiegelte sich auch in der Freude der 135 Teilnehmer wider, die aus allen Regionen des Bistums Aachen angereist waren.
Direkt im Anschluss, um 11:00 Uhr, stand ein tiefgründiger Vortrag über die Wallfahrtskirche in Kevelaer auf dem Programm. In der Basilika gab Pfarrer Heiner Innig spannende Einblicke in die historische und spirituelle Bedeutung des berühmten Wallfahrtsortes, die bei den Anwesenden großen Anklang fanden.
Anschließend versammelten sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Mittagessen im Priesterhaus. Bei gutem Essen und in herzlicher Atmosphäre war Raum für Begegnungen, das Knüpfen neuer Kontakte und das Vertiefen bestehender Verbindungen.
Nachmittags bot der vielseitige "Markt der Möglichkeiten" den Ordensschwestern und -brüdern ein breites Spektrum an spirituellen, kulturellen und geselligen Aktivitäten zur Auswahl:
Musikalische Entdeckungen: Unter der Leitung von Paul Lammers fand eine exklusive Orgelführung statt, bei der sich die Teilnehmer im Vorraum der Basilika trafen und faszinierende Einblicke in die Königin der Instrumente erhielten.
Klassischer Kreuzweg in der Kreuzweganlage: Wer den klassischen Kreuzweg im Freien bevorzugte, fand sich vor der Gnadenkapelle ein, wo Birgit Triesch die Gruppe durch die Kevelaerer Kreuzweganlage begleitete. Im Mittelpunkt stand das Kevelaerer Wallfahrtsthema "Raum geben...". Neben der klassischen Form bot dieser Weg tiefgehende Impulse dazu, was das Geschehen für uns heute bedeutet, und schloss Fürbitten mit einem besonderen Blick auf die Ordensgemeinschaften ein.
Franziskanischer Kreuzweg im Forum Pax Christi: Eine besondere Akzentuierung bot hingegen der Kreuzweg im Forum Pax Christi, den Pater Bernd Schmitz CO begleitete. Dieser Weg war ganz auf den hl. Franz von Assisi und seine Spiritualität ausgerichtet.
Stille Anbetung: Die Eucharistische Anbetung in der Sakramentskapelle bot einen geschützten Raum für die persönliche Einkehr, das stille Gebet und die innere Sammlung.
Versöhnung und Gespräch: Ab 14:30 Uhr standen in der Beichtkapelle entsprechende Gesprächs- und Beichtgelegenheiten zur Verfügung.
Segnung am Wallfahrtsplatz: Außerdem fand der traditionelle Kerzensegen an der Kerzenkapelle statt.
Freiraum für eigene Wege: Wer zu diesem Zeitpunkt nicht an den festen Programmpunkten des "Marktes der Möglichkeiten" teilnehmen wollte, nutzte die Gelegenheit, sich einfach durch Kevelaer treiben zu lassen. Bei herrlichem Sommerwetter genossen viele die inspirierende Atmosphäre des Wallfahrtsortes, unternahmen entspannte Spaziergänge über den Kapellenplatz und die umliegenden Gassen oder vertiefte sich in tiefgehende, persönliche Gespräche im kleinen Kreis.
Nach einem ereignisreichen Nachmittag trafen sich die Teilnehmer erneut im Priesterhaus, um bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde den Tag Revue passieren zu lassen.
Den spirituellen und feierlichen Schlusspunkt des Ordenstages bildete die Dankvesper in der Basilika, geleitet von P. Bernd Schmitz CO. Gestärkt durch die Gemeinschaft, die spirituellen Impulse und das herrliche Sommerwetter traten die Ordensleute am späten Nachmittag ihre Heimreise an – bereichert um viele wertvolle Begegnungen.
