Treffen der „jüngeren“ Ordensleute:Ein Tag voller Geschichte und Begegnung: Treffen „U55“ im Aachener Dom

Den Auftakt des Treffens bildete eine gemeinsame Eucharistiefeier im Aachener Dom, die von Weihbischof Karl Borsch zelebriert wurde und der Gruppe einen tiefen spirituellen Rahmen bot.
Im Anschluss daran folgte eine hochkarätige Führung durch das historische Gotteshaus. Als besonderer Höhepunkt fungierte Dompropst Rolf-Peter Cremer als persönlicher Guide der Ordensleute. Dank seiner Begleitung öffneten sich für die Gruppe auch Türen, die normalen Besucherinnen und Besuchern sonst verschlossen bleiben: So durften wir einen Blick in die Bei einem Abstieg in die unterirdische Gruft erhielten die Teilnehmenden einen seltenen Einblick in die Ruhestätte der Bischöfe und die sakrale Tiefe des Domes. Weiterhin gewährte die Führung exklusiven Zutritt zu den sonst abgeschiedenen Räumlichkeiten der Sakristei, wo wertvolle liturgische Geräte und die reiche Tradition des Hauses greifbar wurden. Zum Schluss der Domführung ging es ging es hinauf auf den Turm. Nach dem Erklimmen des Turms wurden die Ordensleute mit einem atemberaubenden Blick über Aachen belohnt, während der Dompropst spannende Details zur Baugeschichte und Architektur verriet. Neben diesen besonderen Orten erfuhren die Teilnehmenden viele weitere faszinierende Hintergründe zur jahrhundertealten Geschichte des Kaiserdoms.
Nach so vielen Eindrücken stärkte sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Bischöflichen Akademie, das reichlich Raum für den ersten regen Austausch bot.
Gut gestärkt ging es am Nachmittag weiter in die Domschatzkammer Aachen. Aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten die Teilnehmenden die bedeutendste Kirchenschatzkammer nördlich der Alpen. Die fachkundigen Führungen eröffneten nicht nur tiefe Einblicke in die kostbaren, historisch wie spirituell bedeutsamen Schätze und Reliquien dieses Weltkulturerbes, sondern vermittelten auch viele spannende Hintergrundinformationen über die Geschichte und Tradition der Aachener Heiligtumsfahrt.
Den gelungenen Abschluss des Tages bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Bei anregenden Gesprächen ließ die Gruppe die vielen ereignisreichen Eindrücke Revue passieren, tauschte sich intensiv über den Alltag und das Leben in ihren jeweiligen Gemeinschaften aus und stärkte so das verbindende Miteinander, bevor sich alle auf den Weg zurück in ihre Heimatklöster und Gemeinschaften machten.
