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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© Garnet Manecke
In den Niederlanden sitzen und gleichzeitig mit beiden Beinen in Deutschland stehen: Das ist am westlichsten Punkt im Selfkant bei Isenbruch möglich
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Am Westzipfel
11. März 2026
Wenn man es genau nimmt, würde man am westlichsten Punkt Deutschlands zwangsläufig nasse Füsse bekommen. Weil der Rodebach die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden ist, liegt der Westzipfel im Wasser.
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© Diözesanrat Aachen
12.03.2026 - 19:30 | Kirche St. Marien Düren
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An der Kante - eine Workshop-Show
9. März 2026
Ein politisches Blinddate: Verschiedene Perspektiven zum Thema Braunkohle im Rheinischen Revier, unterschiedliche Akteure, ein Schauspieler und das Publikum mittendrin
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© Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier
Risiken und Probleme für das Rheinische Revier und die Bewohner/-innen 17.03.2026
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Wasserwissen im Rheinischen Revier - Rheinwasser für die Restseen der Tagebaue im Café Nr. 5
4. März 2026
Am 2. März hat die RWE Power AG mit dem Bau der 45 Kilometer langen Rheinwassertransportleitung begonnen. Damit sollen nach dem Ende der Braunkohlenförderung die Tagebaue Hambach und Garzweiler künstlich befüllt werden. Die Pipeline soll auch die zur Trockenlegung der Braunkohlengruben entleerten Grundwasserkörper beschleunigt auffüllen und Ersatzwasser für die grundwasserabhängigen Feuchtgebiete liefern. Jährlich bis zu 340 Millionen Kubikmeter Rheinwasser sollen dazu jahrzehntelang aus dem Rhein entnommen werden.
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© Gulbins
Kampagne fordert Reformen in der internationalen Schuldenarchitektur
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Berlin: 73.000 Unterschriften für faire Entschuldung übergeben
3. März 2026
Aachen: Über 73.000 Menschen fordern konkrete Reformen des internationalen Finanzsystems und Schuldenstreichungen für Staaten des Globalen Südens. Zum Abschluss der Kampagne „Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ hat am 03. März ein zivilgesellschaftliches Bündnis von 71 Organisationen in Berlin den Appell und die Unterschriften an das Bundesfinanzministerium übergeben. Im Gespräch mit den Vertreter:innen des Ministeriums ging es um die Forderung der Kampagne, unter dem Dach der UN eine rechtsverbindliche Schuldenrahmenkonvention zu vereinbaren. Viele Staaten des Globalen Südens sind durch ihre Schuldensituation stark belastet: Enorme Zins- und Tilgungszahlungen, ungünstige Refinanzierungsbedingungen und strukturelle Ungleichheiten im internationalen Finanzsystem verschärfen die soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Instabilität. Die internationale Kampagne “Turn Debt into Hope” fordert deshalb unter anderem die Einrichtung einer UN-Schuldenrahmenkonvention. Eine solche Konvention wird auch von Staatengruppen aus dem Globalen Süden gefordert, etwa von der Afrikanischen Union. Mitträger der Kampagne und an der Übergabe beteiligt war auch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, KAB der Diözese Aachen mit dem Arbeitskreis Madagaskar. Dazu erklärte Andris Gulbins, entwicklungspolitischer Akteur der KAB Aachen: „Umfassende Schuldenstreichungen sind notwendig – und sie wären nur fair. Denn die Schulden sind nicht zuletzt Folge ungerechter Finanzpraktiken. Zudem verschärfen sich die Klima- und Schuldenkrise gegenseitig, denn viele hochverschuldete Staaten sind besonders stark von der Klimakrise betroffen, aber haben kaum fiskalischen Spielraum für Anpassung und Resilienz. In diesem Sinne ist ein Schuldenerlass auch moralisch geboten, sind die Folgen des Klimawandels schließlich den Industrieländern geschuldet.“
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© pixabay
Neue/r Mitarbeiter/in für die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Heinsberg gesucht
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Stellenausschreibung KAB Diözese Aachen
2. März 2026
Projektstelle mit einem Beschäftigungsumfang von 50 %
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© pixabay
Eine Mitarbeiter:in für die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Heinsberg gesucht
:
Stellenausschreibung KAB Diözese Aachen
2. März 2026
Projektstelle mit Dienstsitz in Geilenkirchen und mobiler Beratungsarbeit
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© MvdA
für unsere Pfarrei Maria von den Aposteln
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Reinigungskräfte (m/w/d) gesucht
2. März 2026
Stellenausschreibung Zum nächstmöglichen Termin suchen wir Reinigungskräfte (m/w/d) mit einem Beschäftigungsumfang von 6, 20 und 24 Wochenstunden. Die Stellen sind für ein Jahr befristet. Bei entsprechender Eignung und Leistung wird eine Dauerbeschäftigung angestrebt. Je nach Beschäftigungsumfang befindet sich der Einsatzort in Mönchengladbach-Neuwerk bzw. in Bettrath. Wir erwarten zuverlässiges, selbständiges und gewissenhaftes Arbeiten. Wir bieten Ihnen: ein Arbeitsklima, das von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist Vergütung nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) NW zusätzliche betriebliche Altersvorsorge Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 22.03.2026 per E-Mail an Claudia.giesen-bensch@bistum-aachen.de oder per Post an: Pfarrei Maria von den Aposteln Personal Liebfrauenstr. 16 41066 Mönchengladbach Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!
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© Garnet Manecke
Die jüdische Gemeinde in Mönchengladbach hat die Hans-Jonas-Medaille an Armin Schuster verliehen. Erst zum zweiten Mal wurde sie vergeben.
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Solidarität
24. Feb. 2026
Armin Schuster ist sichtlich bewegt, nachdem Leah Floh ihm die Hans-Jonas-Medaille verliehen hat. Zum zweiten Mal hat die jüdische Gemeinde in Mönchengladbach diese Auszeichnung an jemanden vergeben, der sich um die Gemeinschaft in besonderer Weise verdient gemacht hat. „Wenn eine jüdische Gemeinde einem Nicht-Juden eine Auszeichnung verleiht, dann bedeutet das, dass wir sie sehen und ihnen vertrauen“, sagt Leah Floh, Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach in ihrer Ansprache. „Sie sind auch da, wenn keine Kameras mehr da sind.“
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© forum
Veranstaltungsübersicht 1. Halbjahr 2026
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Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
19. Feb. 2026
Offen, wertschätzend, (selbst-)kritisch – gegen Antijudaismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander und Dialog. Das ist unsere Bildungs-Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach e.V. Sehr gerne unterstützen wir den Verein in seinem tollen Engagement und freuen uns auf die richtig guten Veranstaltungen rund um christlich-jüdische Entdeckungen. Seid ihr dabei?
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© forum
Warum Selbstoptimierung zur Falle werden kann und wie wir lernen, gesund zu wachsen und dabei selbstfürsorglich mit uns selbst zu sein.
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Heute schon das Beste aus sich herausgeholt?
19. Feb. 2026
Ein bisschen mehr Achtsamkeit, eine bessere Work-Life-Balance, regelmäßig Sport treiben, gesünder essen, die perfekte Morgenroutine etablieren – und dabei bitte stets motiviert, produktiv und mental stabil bleiben. Klingt nach einem vernünftigen Ziel? Vielleicht. Klingt aber auch ziemlich anstrengend. Die Idee, an sich selbst zu arbeiten, ist keineswegs neu. Persönliche Entwicklung, das Streben nach einem besseren Leben – das sind wertvolle und zutiefst menschliche Impulse. Doch was passiert, wenn sich Selbstverbesserung in Daueranspruch verwandelt? Wenn der Wunsch, mehr aus sich zu machen, in das Gefühl kippt, nicht genug zu sein? Zwischen Selbstfürsorge und Selbstüberforderung Selbstoptimierung – das klingt nach Zielstrebigkeit, Ehrgeiz und dem Willen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Doch der Begriff hat längst einen bitteren Beigeschmack bekommen. Denn was einst als Möglichkeit zur Entfaltung begann, ist für viele zur Daueranforderung geworden. Zur leisen Stimme im Hinterkopf, die sagt: Mach mehr. Sei besser. Reiß dich zusammen. In sozialen Medien begegnet uns eine Flut an Tipps, Routinen und Methoden – oft verpackt in ästhetischen Bildern und motivierenden Sprüchen. Doch statt zu motivieren, entsteht bei vielen der Eindruck: So wie ich bin, reicht nicht. Mein Leben ist nicht effizient, produktiv oder erfüllend genug. Ich muss mehr tun. Mich verbessern. Mich reparieren. Dabei ist die Grenze zwischen gesunder Selbstfürsorge und ungesunder Selbstoptimierung oft schmal. Wer sich ständig in Frage stellt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren. Gesellschaftlicher Druck im Deckmantel der Freiheit Selbstoptimierung wird häufig als freiwillige Entscheidung verkauft. Doch in Wahrheit ist sie auch ein Ausdruck gesellschaftlicher Erwartungen. Fit, belastbar, flexibel, immer up to date – das sind Anforderungen, die längst nicht mehr nur im Berufsleben gelten, sondern sich auch ins Private schleichen. Selbst der Schlaf soll messbar, die Freizeit ‚sinnvoll‘ und die Ernährung möglichst ‚clean‘ sein – idealerweise mit digitalem Tracking und stetiger Verbesserung. Doch wer entscheidet eigentlich, was „besser“ ist? Und warum fällt es so schwer, sich von diesem ständigen Mehr zu befreien? Die Sehnsucht nach Genug Vielleicht ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten. Nicht, um alles hinzuwerfen – sondern um zu prüfen: Was will ich wirklich? Was brauche ich gerade? Was tut mir gut – und was mache ich nur, weil ich glaube, es tun zu müssen? Selbstentwicklung darf befreiend sein, nicht belastend. Sie darf ermutigen, nicht erschöpfen. Sie braucht Räume für Ehrlichkeit – und auch für das Eingeständnis, dass Stillstand manchmal genau das ist, was wir brauchen. Veranstaltungstipp Der Autor, Organisations- und Arbeitspsychologe Christoph Augner stellt in seiner Lesung „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“ genau diese Fragen. Mit scharfem Blick und klarem Ton analysiert er das gesellschaftliche Phänomen der Selbstoptimierung – und lädt dazu ein, neue Wege zu mehr Selbstakzeptanz zu finden. Ein kluges Buch für alle, die nicht mehr funktionieren, sondern einfach leben wollen. Lesung mit Dr. Christoph Augner: „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“ Do 05.03.26 19.00 - 21.15 Uhr 26-6MG5001 Haus der Regionen, Bettrather Straße 22, Mönchengladbach, Raum 044, EG Ansprechperson: Marion Höver-Battermann, Bildungsreferentin Kath. Forum Anmeldung: forum-mg-hs@bistum-aachen.de , 02161 980644 oder online-Anmeldeformular
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