Bischöfliche Marienschule Mönchengladbach startet Klimaschutzprojekt

„Cool down and survive“ - damit die Erde auch morgen noch atmen kann

Setzen sich mit zwei Eisbären als Maskottchen für den Klimaschutz ein: Marie Goebel, Lydia Sonntag-Werkes, Angela Göbel und Judith Moos (v.l.). (c) Cornel van Bebber
Setzen sich mit zwei Eisbären als Maskottchen für den Klimaschutz ein: Marie Goebel, Lydia Sonntag-Werkes, Angela Göbel und Judith Moos (v.l.).
Fr, 31. Aug 2018
Ralf Mader

Ein Projekt für den Klimaschutz: „Cool down and survive – damit unsere Erde morgen noch atmen kann!“ heißt das Motto, unter dem fast 1000 Schüler und über 70 Lehrer an der Bischöflichen Marienschule Mönchengladbach ihr Nutzerverhalten überprüfen. Wie können die Klassenräume im Winter verantwortungsbewusst gelüftet werden, wie komme ich umweltschonend zur Schule, wie gehe ich mit Wasser und Müll um? Ziel ist es, die Schüler als die „Nutzer der Erde von morgen“ für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Initiiert wurde die Idee vom Bistum Aachen im Rahmen des Projekts „Energiemanagement“. Umgesetzt wird sie derzeit unter der Regie von Schuldirektorin Angela Göbel, den Lehrerinnen Lydia Sonntag-Werkes und Judith Moos sowie der Referentin für Klima- und Umweltschutz im Bischöflichen Generalvikariat, Marie Goebel.

Das Vorhaben an der Marienschule läuft über das ganze Schuljahr und soll zu reduzierten CO2-Emissionen führen. Dabei sind naturwissenschaftliche Experimente und Untersuchungen in der AG, den Projektkursen und Klassen geplant. Das Projekt wird fächerübergreifend sein, mindestens die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Erdkunde, Religion, Kunst, Musik und Deutsch werden sich beteiligen.

Für das Thema Lüftungsverhalten erhalten die jungen Forscher beispielsweise Messinstrumente für die Kohlenstoffkonzentration in den Räumen. Beim Lüften wird auch der Wärmeverlust gemessen, der im Winter durch Heizen und letztlich durch Kohlendioxidemissionen wieder ausgeglichen werden muss. Weitere Beispiele sind unter anderem Müllvermeidung (Ersatz der Coffee-to-go-Becher durch Pfandbecher) und ein Schulwegkonzept durch sichere GPS-gestützte Fahrradwege.