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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© Iray Aina
Nachhaltige Ökologie für soziale Gerechtigkeit
:
Iray Aina: Auf dem Weg zum Nationalkongress 2026
21. Juli 2026
So lautet das Motto des 15. Nationalkongresses, der vom 19. bis 22. August in Sabotsy Namehana, ca 10km nördlich der Hauptstadt Antananarivo, stattfinden wird. Vier große Themenblöcke werden beim Kongress aufgerufen 1. Eine Vertreterin vom Zentrum Arrupe wird noch einmal über LAUDATO SI und die Bedeutung der Enzyklika für Iray Aina sprechen 2. Claude RAKOTO (Uni Antananarivo) wird vorstellen, welche theologischen Verknüpfungen zur Ökologie bestehen 3. Ein religiöser Impuls von Präses Jean Louis TOTOZAFY: Jesus, der Gute Hirte für die Schöpfung und Sämann der Gerechtigkeit. 4. Workshops: Über Forderungen an die Politik zum Schutz von Kindern und schutzbedürftigen und vulnerablen Frauen Es finden Wahlen statt: 2 Vorsitzende und zwei Freigestellte müssen gewählt werden Bislang haben 160 Delegierte aus verschiedenen Regionen ihre Teilnahme bestätigt. Darüber hinaus wird es einen Bericht über das Projekt "vulnerable Frauen" sowie den Finanzbericht der Freigestellten geben. Die Reflexion über das Leben der Bewegung und ihre Weiterentwicklung nimmt bei diesem Rat einen wichtigen und großen Raum ein.
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© OKKF, 2026
OKKF Oppum
:
Vorhang auf zum sechzehnten Oppumer Kleinkunstfestival
21. Juli 2026
Irgendwas ist immer. Man sollte aber gut überlegen, wo und wie man seine Zeit verbringt. Denn am Donnerstag, dem 27. August, startet um 18 Uhr das über weite Teile Oppums hinaus bekannte Kleinkunstfestival. Rock am Ring gibt es nicht nur in der Eifel, nein auch im Pfarrgarten an der Hauptstr. 18
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© Caritas Venezuela
Bistum Aachen und Caritas rufen zu Sonderkollekte und Spendenaktionen auf
:
Hilfe für die Erdbebenopfer in Venezuela
21. Juli 2026
Das Bistum Aachen und die Caritas im Bistum Aachen rufen Kirchengemeinden zu Kollekten und Caritas-Einrichtungen zu Spendenaktionen für Venezuela auf.
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© Sandra Schoen auf Pixabay, pfarrbriefservice.de
Ein Dankeschön- Fest für alle Engagierten des Pastoralen Raumes Mechernich
21. Juli 2026
am Sonntag, den 27.09.26 ab 12 Uhr im Willibrordushaus, Nöthen
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© Santiago Marín
Christus- und Marienskulptur von Bojayá jetzt nationales Kulturerbe
:
Symbole für die Opfer von Bojayá
20. Juli 2026
Nach eingehender Prüfung und mehrfacher restauratorischer Sicherung sind die Christus-Skulptur aus der Kirche von Bojayá-Bellavista (Departement Chocó) und eine Marienstatue vom Nationalrat für das Kulturerbe Kolumbiens zu schützenswerten Objekten des nationalen Kulturerbes erklärt worden. Die Entscheidung fiel Ende Juni bei einer letzten Untersuchung der beiden Objekte religiöser Kunst in Bogotá. Bei Kampfhandlungen zwischen zwei bewaffneten Gruppen der Region, die als Massaker von Bojayá bezeichnet werden und als eine der größten Tragödien im seit Jahrzehnten andauernden bewaffneten Konflikt des Landes gilt, starben am 2. Mai 2002 im Dorf Bellavista der Gemeinde Bojayá 79 Menschen, als die Kirche des Ortes bombardiert wurde, in die sich ein Großteil der Bevölkerung vor den Gefechten geflüchtet hatte. Weitere starben kurz darauf an ihren Verletzungen und ließen die Zahl der Todesopfer auf 102 steigen. Bei den Überlebenden hat das Ereignis bis heute traumatische Spuren hinterlassen, die v. a. die Priester und Ordensleute vor Ort in den vergangenen 24 Jahren mit den Menschen bearbeitet haben, um mit dem Unfassbaren leben zu können. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Christus-Skulptur aus der Kirche, die bem Bombardement Arme und Beine verlor, und eine Herz-Mariä-Statue, der nach dem Angriff beide Hände fehlten. Der junge Ortspriester Antún Ramos Cuesta hatte nach der Bergung der Verletzten und Toten die beschädigten Kunstwerke an sich genommen. Beide waren in der neu erbauten Kirche von Bellavista als Symbol für die Sinnlosigkeit von Gewalt und das Mitleiden Jesu zur Aufstellung gekommen. In unterschiedlichen Restaurierungs-Schritten waren der schwer beschädigte Christus, der den Beinamen Cristo negro de Bojáyá (Schwarzer Christus von Bojayá) erhielt, und die Marienfigur gesichert worden, ohne die Spuren der Zerstörung zu beseitigen. Vom Schwarzen Christus hat der Künstler Fernando Cuéllar inzwischen einige wenige Repliken angefertigt, in die er jeweils einen Partikel der abgeplatzten Außenhaut der Originals eingearbeitet hat, die bei der Sicherung abgefallen waren. So ist es jetzt an mehreren Orten möglich, sich im Gedenken und Gebet dem mitleidenden Christus anzuvertrauen. Ein besonderer Moment war hier der Gedenkgottesdienst in Villavicencio für die Opfer des kolumbianischen Konflikts beim Kolumbienbesuch von Papst Franziskus im Jahr 2017, bei dem der Papst ein Gebet zum Christus von Bojayá sprach. Auch das Bistum Aachen erhielt im Rahmen der Partnerschaft mit der Kirche Kolumbiens eine der Christusrepliken beim Besuch von Bischof Helmut Dieser im September 2024. Sie wurde im September 2025 zur Eröffnungsmesse der Partnerschaftswoche im Aachener Dom ausgestellt, an der auch der Bischof von Quibdó als Ortsbischof von Bojayá mit einer kleinen Delegation aus seinem Bistum teilnahm. Seitdem ist die Skulptur im Foyer des Hauptgebäudes vom Bischöflichen Generalvikariat am Aachener Klosterplatz aufgestellt. Von dort kann sie für besondere Partnerschafts-Anlässe an anderen Orten im Bistum Aachen ausgeliehen werden (weitere Infos siehe in diesem Flyer).
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© Misereor
Ein regelmäßiges Kinoformat von Misereor startet am 04.08.2026
:
Of Mud and Blood
Im Apollo Kino Aachen startet ein neues, regelmäßig stattfindendes Filmformat: „Global Stories“. Einmal im Monat werden Filme gezeigt, die den Blick weiten – auf die Welt, in der wir leben, und auf die Menschen, die sie gestalten. Kino abseits des Mainstreams – mit Haltung „Global Stories“ präsentiert engagierte Dokumentar- und Spielfilme jenseits des kommerziellen Mainstreams. Im Mittelpunkt stehen Produktionen aus dem globalen Süden. Die Reihe lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln und Geschichten zu entdecken, die sonst selten auf der großen Leinwand zu sehen sind. Der thematische Fokus liegt auf: Globalisierung und sozialer Gerechtigkeit Klimawandel und Zukunftsfragen Lebensrealitäten verschiedener Kulturen interkulturellen Begegnungen Fragen der „Einen Welt“ Jeden ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Apollo Kino Aachen Der Eintritt beträgt nur 5 Euro – bewusst niedrigschwellig, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Mehr als Kino: Gespräch und Austausch Nach der Vorstellung gibt es die Möglichkeit, über den Film und seine Themen mit Expert*innen zu sprechen, unter anderem von Misereor. Damit wird das Kinoerlebnis erweitert: vom reinen Zuschauen hin zum gemeinsamen Nachdenken, Einordnen und Diskutieren.
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© Anne Hermanns-Dentges
Einladung zum Dank- und Aussendungsgottesdienst
:
Und jetzt? Weiter. Getragen auf dem Weg.
20. Juli 2026
Herzliche Einladung zum Dank- und Aussendungsgottesdienst von Felix Josef Mey.
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© St. Stephanus Chor
Neues Chorprojekt
:
Sängerinen und Sänger gesucht
20. Juli 2026
Neues Chorprojekt zu Weihnachten mit GastsängerInnen: Gerne können auch in diesem Jahr wieder Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung bei unserem zeitlich begrenzten Weihnachtsprojekt mitsingen. Zur Aufführung kommt in der Messe am 2. Weihnachtstag, 26.12.2026 um 10.00 Uhr in St. Stephanus die Messe brève des französischen Komponisten Léo Delibes (1836–1891) für SATB (Tenor ad lib), begleitet von Orgel und einem Bläserensemble. Vorgesehene Probentermine: Donnerstag, 10.09.2026, 19.30 – 21.00 Uhr Samstag, 17.10.2026, 11.00 – 14.00 Uhr Donnerstag, 12.11.2026, 19.30 – 21.00 Uhr Samstag, 12.12.2026, 11.00 – 14.00 Uhr Generalprobe: Dienstag, 22.12.2026, 20.00 – 22.00 Uhr (in der Kirche) Die Proben finden in der Regel im Pfarrzentrum St. Stephanus, Lank statt. Hörbeispiele für ergänzendes Üben zu Hause werden zur Verfügung gestellt. Wer Interesse an diesem Chorprojekt hat, melde sich bitte bei der 1.Vorsitzenden Michaela Trautmann. Email: Stephanus-chor@t-online.de
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© Jugendzentrum Chilly
Die Junior-Teamer vom Schwalmtaler „Chilly“
:
Zwischen Verantwortung und Ferienspaß
17. Juli 2026
Für die anstehenden Ferien ist das katholische Jugendzentrum Chilly bestens gerüstet. Auf dem Programm stehen Ausflüge zum Irrland, in den Lasertech-Park und auch ein „Backlight Beat“-Festival. Samy freut sich besonders auf das „Bobbejaanland“, während Noah dem „Holo Café“ entgegenfiebert. Für die offene Einrichtung sind die engagierten Jugendlichen unverzichtbar. Leiterin Astrid Krol bringt es auf den Punkt: „Wir sind mega stolz auf unsere Teamer. Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre das Haus wahrscheinlich leer und halb so schön.“ Freiwilligkeit und Mitbestimmung Im Jugendzentrum Chilly sind Jugendliche nicht nur Gäste, sondern gestalten das Programm aktiv mit. Als sogenannte „Junior-Teamer“ übernehmen die 16-jährige Samy und der 13-jährige Noah freiwillig Verantwortung – vom Thekendienst bei der inklusiven Disco bis hin zu politischen Interviews mit dem Bürgermeister. Als offene Tür ist das Jugendzentrum Chilly ein Ort der Begegnung, doch für Noah Anders und Samy Schmitz ist es noch ein Stück mehr: Es ist ein Ort, an dem sie mitbestimmen können. Beispielsweise bei der Neugestaltung des Studios, einem Medienraum in der Einrichtung. Der 13-jährige Noah kam ursprünglich durch einen Freund zum Chilly und entschied sich schnell, Teamer zu werden. Auch die 16-jährige Samy Schmitz ist seit einem Jahr dabei und fühlt sich der Einrichtung eng verbunden. Vorbilder mit vielfältigen Aufgaben Als Junior-Teamer – eine Gruppe von maximal zehn Jugendlichen – haben sie eine besondere Rolle. „Unsere Aufgaben sind zum Beispiel, dass man bei Aktionen hilft, und man hat auch eine Vorbildfunktion“, erklärt Noah. Ob bei großen Events wie dem „Luna Park“-Spielplatzfest oder im Alltag: Die Teamer sind präsent und zeigen, wie ein respektvoller Umgang innerhalb der Gemeinschaft funktioniert. Besonders stolz sind sie auf ihren Einsatz bei der „Indie“, einer etablierten inklusiven Disco für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf. „Wir helfen da zum Beispiel an der Theke. Da gibt es Getränke und wir machen Essen“, berichtet Samy über ihren Dienst. Verantwortung lernen und Meinung äußern Der Wechsel vom einfachen Besucher zum Teamer bringt neue Herausforderungen mit sich. Noah betont, dass er nun stärker darauf achtet, dass Regeln eingehalten werden. Für ihn ist das jedoch ein positiver Lernprozess: „Ich bin Teamer, weil ich lernen möchte, Verantwortung zu haben, und ich möchte einfach auch meine Meinung äußern und vertreten“. Dass die Jugendlichen ihre Meinung nicht nur intern vertreten, bewiesen sie bei der letzten Kommunalwahl. In einem Workshop erarbeiteten sie kritische Fragen und interviewten die Bürgermeisterkandidaten für YouTube. „Noah ist ein echt politischer Mensch, der für eine Haltung steht“, lobt die pädagogische Mitarbeiterin Astrid Krol das Engagement. Ein Ort für Experimente und Vertrauen Was das Chilly von der Schule unterscheidet? Für Samy und Noah ist es vor allem der respektvolle Umgang und das Vertrauen zu den pädagogischen Fachkräften Astrid Krol und Dani Rollmann. „In der Schule kann man nicht über alles reden. Im Chilli kann man sich an Astrid oder Dani wenden“, sagt Noah. Hier gibt es geschützte Räume, um eigene Fähigkeiten zu testen, sei es beim Moderieren von Teamgesprächen oder als „Kümmerin“ für jüngere Kinder.
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© Foto: KI-generiert/ChatGPT/pp/Agentur ProfiPress
Gemeinsam Trinkwasser sparen
17. Juli 2026
Verbandswasserwerk Euskirchen und e-regio bitten um sparsamen Umgang mit Trinkwasser – Hitze und Trockenheit führen zu höherer Nachfrage – Einfache Maßnahmen können Wasserverbrauch im Alltag reduzieren
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