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© Bistum Aachen/Andreas Steindl
Religionsunterricht stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt
:
Mehr als nur Wissenvermittlung: Raum für Dialog, Respekt und Empathie
25. Sept. 2026
42 Religionslehrerinnen und -lehrer haben im Aachener Dom die kirchliche Beauftragung zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts (missio canonica) erhalten.
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© Steffi Sieger-Bücken
Pfadfinder*innenarbeit zwischen Kinderschutz und echten Erfahrungen
:
Mehr als nur Knoten und Zelte
25. Sept. 2026
Ein Abend im Aachener Süden: Das Ungewöhnliche ist nicht das Thema, sondern die Stille der mobilen Geräte. Niemand blickt auf ein Display. In einer Welt ständiger digitaler Erreichbarkeit wirkt diese Szene fast anachronistisch. Doch wer die Begegnung zwischen den Leiterinnen und Leitern der Deutschen Pfadfinder*innenschaft St. Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und Bischof Helmut Dieser während seiner Visitation des Pastoralen Raumes Aachen-Kornelimünster/Roetgen beobachtet, erkennt schnell: Hier geht es nicht um Nostalgie, sondern um Werte und Herausforderungen moderner Kinder- und Jugendarbeit. Im Gespräch ging es um Selbstwirksamkeit, Prävention und die Sehnsucht nach Menschlichkeit und echter Begegnung. Die Wurzeln der Pfadfinder*innenschaft liegen im 20. Jahrhundert, einer Zeit strenger Geschlechtertrennung, doch heute bieten die katholischen Verbände moderne Erfahrungsräume für eine Gesellschaft im Wandel. Das Versprechen der Gemeinschaft: „Kommen, wie man ist“ Kinder müssen heute oft liefern: im Sportverein Tore, in der Schule Noten. Die Gemeinschaft der Stämme – „Knolle“ (Kornelimünster), Venwegen Óle Óle, „Vennfüßler“ (Schleckheim) und „KoBra“ (Kornelimünster-Brand) – versteht sich dem gegenüber als „leistungsfreie Räume“. Sie nehmen jedes Kind ohne Vorleistungen an. Es ist das urchristliche Prinzip: „Kommen, wie man ist“. Im Schutzraum der Pfadfinder*innengemeinschaft erfahren Kinder echte Selbstwirksamkeit. Wenn Zehnjährige nach einem Crashkurs in Orientierung und Erster Hilfe auf einen „Hajk“ geschickt werden – den ersten Schritt aus der Haustür und die 10.000 Schritte danach allein bewältigen müssen –, dann ist das Selbständig-Werden im Schnelldurchgang. Während die Leiterinnen und Leiter zu Hause mit „gekreuzten Fingern“ am Notfalltelefon sitzen und hoffen, dass es nicht klingelt, lernen die Jugendlichen, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung wird nicht doziert, sondern praktisch gelebt: im Zeltlager, beim Tannenbaumverkauf oder beim Sammeln von Altpapier. Auch die Inhalte von Gruppentreffen richten sich nach den Interessen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen. Denn Mitentscheiden und Mitgestalten sind wichtige Prinzipien der Arbeit. Die Pflicht zur Prävention Prävention ist heute eines der Fundamente katholischer Kinder- und Jugendarbeit. Bischof Helmut Dieser findet klare Worte: „Wir haben in einen so tiefen Abgrund geschaut, als ob von der Kirche nichts mehr übrigbliebe.“ Aus diesen Erfahrungen ist eine konsequente und kompromisslose Kultur des Hinsehens entstanden. Die Pfadfinder*innenverbände möchten sichere Orte für Kinder und Jugendliche sein. Auch, wenn das bedeutet, dass man Ehrenamtlichen dadurch zusätzlichen, zeitlichen Aufwand für Schulungen usw. zumutet. Darin, so hofft Bischof Dieser, könnte auch die Chance liegen, Standards zu setzen, die auch in Schulen und Sportvereinen als Vorbild dienen. Dieser Anspruch zwischen hochgradig regulierten Schutzkonzepten und der schwindenden Ressource Zeit führt bei Haupt- und Ehrenamtlichen der Pfadfinderschaft oft zur Zerreißprobe. Schulungstermine und Dokumentationspflichten nehmen Zeit in Anspruch,die eigentlich für die Arbeit mit den Kindern reserviert ist. Dennoch sind sie notwendig. Die Funktion der Präventionsfachkraft könne langfristig nicht nur ehrenamtlich abgesichert werden, sagen die Pfadfinderleiterinnen und -leiter. Es brauche professionelle hauptamtliche Unterstützung, um das Ehrenamt zu entlasten. Echte Erfahrungen und Entschleunigung in der Natur In einer Zeit, in der sich Jugendliche trotz totaler Vernetzung und der „Helikopter-Mentalität“ vieler Eltern einsam fühlen, wird das Pfadfinder*innenlager zum neuen Erfahrungsraum. Die Verbände sehen die Entschleunigung durch die Natur als wertvolle Alternative zur ständigen Erreichbarkeit und möchten Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass Gemeinschaft trägt und dass der Mensch mehr ist als sein digitales Profil. Nach drei Tagen in der Natur, oft ohne Netzempfang, geschieht das Wunder: Die Jugendlichen kommen in einen „Flow“. Sie spüren das wirkliche Leben – die echte Müdigkeit nach dem Marsch, die Gemeinschaft im Zelt, das Gefühl, nach getaner Arbeit am Feuer mit einer selbst gekochten Mahlzeit satt zu werden. Eltern berichten, sie würden ihre Kinder nach dem Lager kaum wiedererkennen; sie seien präsenter, geerdeter. Wegzeiten: Glaube jenseits starrer Formen Abschließend diskutiert die Runde mit dem Bischof über die christliche Identität und die Frage, wie gelebter Glaube in einer pluralen Gesellschaft heute noch authentisch vermittelt werden kann. Denn die traditionelle kirchliche Sprache und Formen sind vielen jungen Menschen fremd geworden. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben ihre Spiritualität in sogenannten „Wegzeiten“. Es sind kurze Gottesdienste, die von Geschichten, Liedern, Gebeten und Glaubenszeugnissen leben und Pluralität sowie Zweifel aufgreifen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nicht religiös, doch sie leben die „Nachfolge Jesu Christi“ ohne explizites Label – allein durch ihr Handeln, durch die Nächstenliebe und als Stimme für die Schwachen. Bischof Dieser appelliert an die Gruppenleiter als „Multiplikatoren“, Begegnungen mit dem Glauben zu ermöglichen.
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Die Familienbildungsstätte Mönchengladbach gGmbH sucht
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Geschäftsführung/Leitung (m/w/d) in Vollzeit (39 Std/Woche)
Die Familienbildungsstätte Mönchengladbach gGmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 01.01.2027 eine Geschäftsführung/Leitung (m/w/d) in Vollzeit (39 Std/Woche). Die Familienbildungsstätte (FBS) ist eine vom Land anerkannte öffentliche Einrichtung der Familienbildung in NRW. Wir bieten im Jahr durchschnittlich 1000 Kurse an. Die FBS ist ein lebendiger Ort der Begegnung und des Lernens. Hier unterstützen wir Menschen im Umgang mit den Herausforderungen, die sich in den unterschiedlichen Lebensabschnitten und Lebenssituationen stellen.
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© Boris Kassebeer
24. Motorradgottesdienst in Breitenbenden
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Gegenwind? Wir bleiben dran!
25. Sept. 2026
Chrom, Leder, Weihwasser und ein Hupkonzert statt Kirchenglocken: Beim 24. Motorradgottesdienst in Breitenbenden kamen Bikerinnen und Biker aus der ganzen Region zusammen. Unter dem Motto „Gegenwind? – Wir bleiben dran!“ feierten sie gemeinsam Gottesdienst, ließen Menschen und Maschinen segnen und starteten anschließend zur großen gemeinsamen Ausfahrt.
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© Boris Kassebeer
Kindermusical-Tag in St. Nikolaus Schleiden-Gemünd
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Musik, Spiel und Geschichten: Kein Platz am Wunderteich
25. Sept. 2026
Was passiert, wenn einem plötzlich ein Licht aufgeht? Und warum ist eigentlich kein Platz am Wunderteich? Diese Fragen können Kinder auf musikalische und spielerische Weise nachgehen.
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© LAG Familie NRW
Einladung zum Online Talk am 29. September 2026, 19:00-21:30 Uhr
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Familie als Demokratie-Ort
25. Sept. 2026
RECHTSRUCK AM KÜCHENTISCH - Familie als Demokratie-Ort in stürmischen Zeiten
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© Adonia / Frank Sibum
am 26. und 27. September in St. Katharina
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Musical "Die Königin Esther" vom Kinder- und Jugendchor St. Katharina
25. Sept. 2026
Es ist deine Entscheidung. Es ist deine Stimme. Es ist deine Zeit. Die Geschichte der Jüdin Esther zur Königin von Persien mit eindrucksvollen Texten und gefühlvollen Songs Die 90 Kinder und Jugendlichen, im Alter von 5 – 22 Jahren, des Kinder- und Jugendchores der Pfarrgemeinde St. Katharina werden das Musical im September 2026 in St. Katharina Aachen-Forst zur Aufführung bringen. Das Stück basiert auf einer ganz besonderen alttestamentlichen Geschichte. Es beschreibt den traumhaften Aufstieg des jüdischen Waisenmädchens Esther zur Königin des persischen Königs Xerxes. Während Esther im Königspalast ein wohlbehütetes Leben führt, droht ihrem Volk großes Unheil. Der Minister Haman plant, alle Juden in Persien zu vernichten. Und es gelingt ihm sogar, den König für seinen bösen Plan zu gewinnen. Als Esther davon erfährt, stellt sie das vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens ……. Abwechslungsreiche, rockige und gospelartige Rhythmen, Gesänge und Texte in der heutigen Sprache sind bezeichnend für das im Jahr 2014 entstandene Musical von Adonia. Die unbekannte Geschichte der Esther, wird dabei neu erzählt. Begleitet wird der Chor wieder von seiner Band „Sound of 4st“. Bei den Chorfahrten im März und April diesen Jahres wurde dem Chor das Musical erstmalig vorgestellt. Die Rollen für das Stück, sowie die Tänze, haben sich die Kinder und Jugendlichen selbst ausgesucht. Die verschiedenen Tänze des Stückes übten die Kinder außerhalb der normalen Probezeit. Die Gesamtleitung des Stückes hat der Kirchenmusiker von St. Katharina: Frank Sibum. Herzliche Einladung zu den Aufführungen am: Samstag, 26. September 17.00 Uhr (Öffentliche Generalprobe) Sonntag, 27. September 15.30 Uhr Premiere, mit anschließender Cafeteria Die Aufführungen finden in der Pfarrkirche St. Katharina Aachen-Forst, Forster Linde, statt. Der Eintritt zu den Aufführungen ist frei. Am Ende wird um eine großzügige Spende gebeten.
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© Holle Goertz
Ein musikalisches Highlight bei den Bibeltagen in der Eifel
:
Bühne frei für die Nächstenliebe
24. Sept. 2026
In der Eifel erwacht die biblische Botschaft bald laut und kreativ zum Leben. Regionalkantorin Holle Goertz und Pastoralreferent Boris Kassebeer planen im Rahmen der diözesanen Bibeltage ein besonderes Projekt: einen Kindermusical-Tag, der weit über das bloße Singen hinausgeht und Kinder aus der gesamten Region zum Mitmachen einlädt. Die Idee entstand aus einer glücklichen Fügung heraus. Während Boris Kassebeer als Referent für die Region Eifel nach einem passenden „Opener“ für die Bibeltage suchte, hatte Holle Goertz bereits zwei Mini-Musicals mit ihrem Kinderchor in Kall erfolgreich aufgeführt. Schnell war klar: Dieses Projekt soll als regionales Highlight während der diözesanen Bibeltage erneut auf die Bühne kommen – diesmal in Gemünd als Höhepunkt für die gesamte Region. Ein „Vehikel“ für unvergessliche Inhalte Im Mittelpunkt stehen zwei Werke des Kirchenmusikers Klaus Wallrath, die humorvoll und zugleich tiefgründig das Thema Nächstenliebe behandeln – konkret anhand der biblischen Geschichten vom Blinden und vom Lahmen. Die Kantorin betont den pädagogischen Wert dieser Form: „Ich glaube, dass es ein tolles Vehikel ist, biblische Inhalte zu transportieren. So etwas werden die Familien nie vergessen.“ Besonders nach den schwierigen Erfahrungen der Corona-Zeit und der Flutkatastrophe in der Region sei es wichtig, den Kindern wieder ein „Erfolgserlebnis“ und einen positiven Impuls zu geben. Mitmachen ausdrücklich erwünscht Das Besondere an dem geplanten Tag: Jedes Kind ist willkommen – unabhängig von Vorkenntnissen. Zwar bildet der rund 20-köpfige Kinderchor aus Kall die Basis, doch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich spontan integrieren. „Ich freue mich darauf, dass so Kontakte zwischen den Kindern aus verschiedenen Orten entstehen können“, sagt die Kantorin. Die Kinder haben dabei die Wahl: Wer mitsingen möchte, übt am Vormittag zwei bis drei zentrale Lieder ein, um später als „Volk“ aktiv durch die Kirche zu ziehen. Wer lieber handfest arbeitet, kann am Nachmittag unter Anleitung an Kulissen und Leinwänden mitwirken, die thematisch zu den biblischen Geschichten passen. Ein Tag voller Gemeinschaft Der Ablauf ist straff, aber spielerisch gestaltet: Am Vormittag steht eine musikalische Einheit mit Kennenlernen auf dem Programm. Nach dem gemeinsamen Essen aller Teilnehmenden folgt am Nachmittag eine kreative Phase mit Kulissenbau sowie eine letzte Probe mit professionellen Musikern. Den Abschluss bildet um 16.30 Uhr eine gottesdienstliche Feier, in der das Musical aufgeführt wird. Für das Vorbereitungsteam steht vor allem die Freude am gemeinsamen Tun im Vordergrund. „Ich freue mich darauf, zu kochen, zu malen, zu gestalten und zu erleben, wie es für die Kinder eine gute Zeit wird“, erklärt Boris mit Blick auf den Aktionstag. Alle Kinder der Region – insbesondere aus dem Raum Schleiden und Gemünd – sind eingeladen, Teil dieses musikalischen Erlebnisses zu werden.
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© Bistum Aachen, Jari Wieschmann
Ein Blick hinter die Kulissen der Jugendarbeit im „Space“ Walheim
:
Haltung zeigen, Zuflucht bieten
24. Sept. 2026
Bischof Dr. Helmut Dieser besuchte während seiner Pastoralvisitation den Offenen Kinder- und Jugendtreff „Space“ in Walheim. Diese Einrichtung bietet seit mehr als drei Jahrzehnten jungen Menschen einen verlässlichen Ort für Begegnung und Freizeit. Der Besuch fiel in eine Übergangszeit: Anfang 2025 entdeckte die Einrichtungsleitung schwere Gebäudeschäden, die den Betrieb am historischen Standort in der Albert-Einstein-Straße abrupt stoppten. Dank der Stadt Aachen konnte die Arbeit im ehemaligen Kindergarten neben der Feuerwehr weitergehen – ein Kraftakt, der die Bedeutung des Treffs unterstreicht. Ein eigener Ort für Begegnung Das „Space“ entstand Anfang der 1990er-Jahre aus dem Wunsch der Firmlinge nach einem eigenen Ort für Begegnung und Freizeit. Die Stadt stellte der Kirchengemeinde ein sanierungsbedürftiges Gebäude aus dem Jahr 1785 zur Verfügung, das durch ehrenamtliches Engagement zu einem offenen Treffpunkt wurde. 2005 gründeten Edgar Ortmanns, Ladislaus Hoffner und Bernd Krott den Trägerverein „Offener Kinder- und Jugendtreff Walheim e.V.“, der bis heute das Herz des Projekts bildet. Drei Jahre später erhielt das „Space“ den Status einer Kleinen Offenen Tür (KOT) und erstmals eine hauptamtliche Leitung. Während der Flüchtlingskrise 2015 bis 2017 wurde das „Space“ zu einem wichtigen Integrationsmotor im Aachener Süden. Mit dem Projekt „Freiheit“ setzte die Einrichtung ein starkes Zeichen für Teilhabe und gewann 2017 den Theresa-Bock-Preis der Caritas-Stiftung. Der Fassadeneinsturz im April 2025 war ein erneuter Einschnitt, doch die Solidarität aus Stadtgesellschaft, Politik und Vereinen zeigte, wie fest das „Space“ in Walheim verankert ist. Die Zukunft des Jugendtreffs ist gesichert Das Bistum Aachen beteiligt sich umfassend an der Sanierung und übernimmt einen Teil der Kosten aus einem Sonderprogramm. Gemeinsam mit der Stadt Aachen, der Pfarrei St. Kornelius und dem Verein ist damit die Zukunft des Jugendtreffs gesichert. Vor Ort informierten sich Bischof Dr. Helmut Dieser, Propst Dr. Andreas Möhlig und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums über den Fortschritt der Arbeiten und führten intensive Gespräche mit Vorstand und Einrichtungsleitung. Ladislaus Hoffner betonte: „Für mich ist wichtig, dass das Space auch in Zukunft ein verlässlicher Treffpunkt für Kinder und Jugendliche bleibt “ Der Verein erfuhr in den vergangenen Monaten beeindruckende Unterstützung. Bischof Dieser würdigte das Engagement und betonte, „dass wir uns aus diesem Bereich nicht zurückziehen dürfen.“ Die Lebenswelten von TikTok und Co Neben baulichen Fragen standen die gesellschaftlichen Herausforderungen der offenen Jugendarbeit im Mittelpunkt. Einrichtungsleiter Dominique Lopes berichtete von der wachsenden Faszination Jugendlicher für rechtspopulistische Inhalte, die über TikTok und Instagram in ihre Lebenswelt dringen. Begriffe wie „Remigration“ werden oft ungeprüft übernommen. Das Team reagiert mit klarer Haltung: In Gesprächen wird verdeutlicht, dass Ausgrenzung unvereinbar mit Menschenrechten ist. Gleichzeitig widerspricht die Einrichtung Versuchen, Jugendtreffs über ein vermeintliches Neutralitätsgebot einzuschüchtern. „Für kirchliche Tendenzbetriebe gilt das nicht“, stellte Karina Siegers aus dem Bischöflichen Generalvikariat klar. Prävention, Fortbildungen und die enge Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit sollen Radikalisierungsprozessen früh entgegenwirken. Das Angebot des „Space“ bleibt vielfältig: Vom Freitags-Sport in der Walheimer Turnhalle („Nachtaktiv“) bis zum offenen Treff ab zwölf Jahren nutzen Jugendliche aus unterschiedlichen Sozialräumen die Einrichtung. Für den pastoralen Raum ist das „Space“ ein echtes Highlight – und wird voraussichtlich Anfang 2027 an seinen sanierten Standort zurückkehren.
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© Bistum Aachen
Meditationsangebot feiert Jubiläum
:
25 Jahre Impulse zur Ruhe
24. Sept. 2026
25 Jahre „Impulse zur Ruhe“: Die Meditationen in den Carolus Thermen feiern Jubiläum – mit einem besonderen Programm vom 28. September bis 3. Oktober.
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